Nachdem mich Taco, ein Freeware HTML-Editor für Mac, aufgrund seiner Kompaktheit und Funktionalität schon zu nahezu 100% überzeugt hatte, stieß ich vor ein paar Tagen auf Coda von Panic Inc. Eine Demoversion kann man auf der Homepage der Firma herunterladen.
Wie Taco ist auch dieser kleine und feine HTML-Editor ein schlankes Tool, das nicht durch überflüssige Spielereien unnötig aufgebläht ist. Wer seinen Code von Hand schreibt, und nicht etwa Programm-Monster wie Dreamweaver verwendet, der wird einfache aber unentbehrliche Hilfsmittel wie die Textauszeichnung zu schätzen wissen. Ist Taco allerdings ein reiner HTML-Editor, der als Bonus noch das CSS- und PHP-Highlighting beherrscht, so vereint Coda gleich mehrere nützliche Hilfsmittel des Web-Entwicklers ein einem Programm. In Tabs in einem einzigen Fenster nebeneinander abrufbar befinden sich folgende Funktionen:
- Eine Übersicht, die ganze Sites als Notizzettel anzeigen kann
- Der HTML-Editor mit Highlighting und automatischer Vervollständigung der >HTML-Tags
- Eine Preview-Funktion mit Javascript-Konsole innerhalb des Programmes oder per Klick wahlweise in jedem installierten Browser
- Ein CSS-Editor mit Eingabemaske für die wichtigsten Tags
- Ein Terminal, das sich zur lokalen Shell oder zu einem Server verbinden kann
- Per Web direkt in das Programm eingebundene Nachschlagewerke zu HTML, CSS, JavaScript und PHP
Eine der nützlichsten Funktionen von Coda ist allerdings Seitenleiste, in der sowohl die lokale Ordnerstruktur der Site angezeigt wird, als auch die Struktur der Site auf dem Server. So kann man seine Site offline bearbeiten und mit einem einzigen Klick auf den Server laden – oder man arbeitet gleich online und editiert seine Seiten live.
Der einzige mir bekannte Nachteil der Software: Sie kostet 50 Euro.











#1 by Alex on 5. Juli 2007 - 06:15
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Danke für den Tipp. Ich spiele mit dem Gedanke, das Tool zu kaufen.
Pingback: Doctor Morph » Blog Archive » Referenz-Bücher für Coda One-Window Web Development
#2 by Svenja-and-the-City on 3. Dezember 2009 - 22:00
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Ich hab mir Coda gekauft und bin wirklich begeistert. Bisher hab ich immer mit Dreamweaver gearbeitet und ich brauche noch ein bisschen, bis ich mich umgewöhnt habe, aber das krieg ich schon hin.
Es ist ungewohnt, die Befehle von Hand zu schreiben. Einfach nur ein Foto einzufügen ist schon tricky, wenn man die Syntax nicht genau kennt.
#3 by Matt on 3. Dezember 2009 - 22:04
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Coda ist für Profis, die ihren Code kontrollieren wollen. Dreamweaver macht oft nicht, was es sollte, bezüglich sauberem Code und Standardkonformität.
Schön, wenn wieder jemand zu einem wirklich guten Tool gewechselt hat.
Ein Foto einfügen geht mit Coda übrigens ganz einfach auch per Drag&Drop. Einfach aus dem Finder oder dem Coda File-Browser rüber ziehen ins Edit-Fenster. Dann braucht man nicht mal den Code von Hand schreiben.
Coda is King ;-)
#4 by adadmin on 10. Januar 2010 - 15:52
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