Archiv für Juli 2007

Tübinger Wassermusik 2007: Ein ganz besonderes Erlebnis

Ein klassisches Konzert unter freiem Himmel, auf einem riesigen Floß aus Stocherkähnen auf dem abendlichen Neckar – ein wirklich besonderes Erlebnis.

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Das Floß beginnt sich zu formieren.


Eine Institution, ein Ritual oder ein Kulturhighlight nennt die Presse das alljährlich vom Tübinger Club Voltaire organisierte Konzert am “Lands End” Tübingens (hinter dem Casino) bei dem auch dieses Jahr zum sechstenmal ein ganz besonders stimmungsvolles Erlebnis geschaffen wurde. Vor zwei Jahren fiel die musikalische Soirée völlig ins Wasser, diesmal hatte man mehr Glück. Zwar wurde es auf dem Neckar bei einsetzender Dunkelheit doch etwas frisch, blieb von oben her aber trocken. Den Rest des Eintrags lesen. »

Die besten Tübinger Orte

Qype, “das Beste der Stadt”: Vom Tübinger Wochenmarkt über das Stocherkahnrennen bis zum Saints&Scholars-Pub gibt es wohl keinen Ort oder keine Institution aus Tübingen, die hier nicht aufgelistet, beschrieben oder bewertet ist.
Zwar hat man über manche Strecken doch den Eindruck, hier würde kostenlose Eigenwerbung betrieben, die meisten Einträge sind jedoch ziemlich “objektiv” und recht informativ. Wer also wissen will, was sich zu besuchen lohnt in Tübingen (oder jeder anderen Stadt), wer die besten Maultaschen macht, wer der beste Webdesigner ist (tausend24.com!) oder oder was die Bedienung des … nach Feierabend macht, Qype hat die Info:

www.qype.de

P.S.: Wer rausfindet, was der Name bedeutet bekommt von mir – - – nix.

Tübinger Bürgerfest 21.07.2007 – Keine Nazis in Tübingen

10 000 Bürger auf dem Fest, 4000 Gegendemonstranten vor dem Bahnhof, 1500 Polizisten, 250 Nazis, 4 kurzfristige Festnahmen und kaum Sachbeschädigungen. Das sind die Zahlen des Auftrittes der JN (Unterorganisation der NPD), die letzten Samstag vor dem Tübinger Bahnhof demonstrieren durfte. Den Rest des Eintrags lesen. »

Dual Wallpapers für doppelte Desktops

Viele MacBook und Laptop-Benutzer bevorzugen es, mit zwei Monitoren, also dem integrierten und einem extern angeschlossenen, zu arbeiten, was (wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann) einen enormen Zuwachs an Komfort bedeutet. Doch es stellt einen vor die Stilfrage, ob man nun zwei verschiedene Wallpapers oder zweimal dasselbe benutzt. Wäre es nicht schön, ein Bild zu haben, das sich über beide Bildschirme erstreckt, das man aber nicht selbst erst ins richtige Format bringen und zerteilen muss?

Mandolux bietet eine einigermaßen große Sammlung von Dual Wallpapers, die bereits geteilt in allen Bildschirmauflösungen zu bekommen sind.

DMB hat wohl eines der umfangreichsten und bestsortierten Angebote, allerdings sind die Wallpapers noch nicht geteilt. Und natürlich gibt es in der altbekannten Design-Fundgrube deviantART jede Menge Wallpapers für Dual Desktops.

Inner Peace Through Outer Violence

Schluss mit Sanftmut, Schluss mit Wutbewältigung nach Sozialpädagogen-Art. Entdecken Sie Ihr gewalttätiges Potential und stehen Sie dazu! Machen Sie es wie der zornige tibetische Bauernjunge Sama Shin am Anfang des 20. Jahrunderts: In einem gewalttätigen Gefühlsausbruch zerbrach er den Oberschenkelknochen eines Zickleins über seinem Knie und dieser einfache Akt der Aggression beruhigte ihn. Er fühlte, dass er seinen Weg zu innerem Frieden gefunden hatte.

Die Geschichte von Kah Ra Shin hatte begonnen… Und auf dieser genialen Flash-Seite findet man ihre ehrwürdigen Lehren:
http://kahrashin.com/

(gefunden von Fab)

Wie Mauszeiger wirklich funktionieren

Computer Secrets Revealed:

Experten haben jetzt herausgefunden, was den Mauszeiger wirklich dazu bringt, sich zu bewegen: Es sind kleine Japaner! Wir wussten es doch eigentlich alle…
http://www.1-click.jp/

(gefunden von Marco)

Dicke Fische: Akustik Pop Rock aus dem buddhistischen Kloster

Sie machen Akustik-Pop-Rock und haben schon auf einem Stocherkahn auf dem Neckar gespielt, in einem Gefängnis, einem buddhistischen Kloster, auf einem Flugzeugflügel und in der Sauna. Und am vergangenen Dienstag waren sie zu Gast im Tübinger Neckarmüller: Die Dicken Fische.

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Keine Zeit für Web2.0? Rent a Blogger

Wer heute nicht bloggt, seine Facebook- oder Myspace-Seite nicht auf den neuesten Stand hält, ist einfach nicht mehr in. Da wird die Selbstdarstellungs-Kür schnell zur Pflicht: Doch wer wirklich wichtig ist, der hat besseres zu tun – und weiß zu delegieren. Dadurch ist inzwischen ein neues Berufsfeld entstanden, hat Rory Cellan-Jones, Technikkorrespondent der BBC, herausgefunden: Der Profi-Blogger produziert all die Selbstdarstellungs-Schnipsel, sucht die passenden Online-Freunde aus und beantwortet E-Mails.

[...]
heißt es im Tagesschau-Schlusslicht vom 02.07.2007 und man wundert sich fast, dass erst jetzt jemand etwas zu diesem Thema verlauten lässt. Ghostwriting in der Blogosphäre? Wirklich neu ist diese Praxis nicht, wie Cellan-Jones schon andeutet. Bereits im Dezember 2004 geriet das Online-Marketing-Unternehmen Marqui in die Kritik, als es sein “Paybloggers Program” startete. Dafür wurden zunächst 15 Blogger unter Vertrag genommen, die für ihre Arbeit 800 Dollar monatlich erhielten und zusätzlich mit einem Bonus von 50 Dollar für jeden Lead, der über ihre Einträge zu Marqui kam, entlohnt wurden (genaueres berichtete Martin Röll in seinem Blog-Eintrag vom 09.01.2005).

Die späte und irrelevante Reaktion der Presse zeigt: Natürlich ist die englisch-sprachige Blogosphäre hier der deutschen wieder einmal weit voraus. Denn bereits seit 2005 gibt es beispielsweise die Website rentablogger.com des indischen Unternehmers Arun Agrawal, der kleinen Unternehmen anbietet, deren Blog-Aktivitäten zu übernehmen. Spektakulärer allerdings mutet hier Jeremy Wright’s und Darren Barefoot’s Idee an, ihre Dienste als Blogger bei Ebay zur Versteigerung anzubieten. Wie man auf Barefoot’s Blog nachlesen kann, schloss Wright’s Auktion dabei erfolgreich mit einem spektakulären Angebot von 3.350 Dollar.

Ein neues Berufsfeld also? Mein Versuch, entsprechende Dienstleister zu finden, war jedenfalls weder auf der deutschen noch der amerikanischen Ebay-Seite erfolgreich. Lediglich Software, Literatur und Domains stehen hier zum Verkauf. Auch die Anzahl der Google-Suchergebnisse zu “rent a blogger” bleibt unter der Schwelle von tausend Einträgen, was selten ist bei einer Google-Suche. Vielleicht ist also die Nachfrage an Ghost-Blogger doch nicht so hoch, wie man zunächst denken könnte. Oder positiv gesprochen: Der Markt ist noch jung, hier tut sich eine weitere Nische auf, also schnell die wichtigsten Unternehmen angeschrieben…

Filegazer: Dateibrowser und Preview für fast alle Dateitypen

Ein weiteres praktisches Tool für den Mac: Filegazer von Donelleschi Software. Sehr nützlich als Ergänzung zum Finder und ausgezeichnet durch seine umfassende Vorschaufunktion.

Filegazer wird durch eine kleine Mausbewegung aktiviert. Ähnlich den aktiven Ecken des Desktops, wie man sie von Exposé her kennt, öffnet die Bewegung der Maus an den Rand des Bildschirms den Filegazer-Dateibrowser. Dabei kann man recht frei bestimmen, wo die Datei- und Ordnerliste erscheinen soll und welches Laufwerk oder welcher Benutzer angezeigt wird. Es öffnet sich dabei kein Fenster wie beim Finder, sondern die Dateien werden in einer frei schwebenden Liste angezeigt. Ohne zu klicken kommt man durch überfahren eines Ordnersymbols zum Inhalt des entsprechenden Ordners.

Die herausragende Funktion von Filgazer ist allerdings seine Datei-Vorschau. Anders als der Finder zeigt er schon beim Überfahren des Dateisymbols mit der Maus den Inhalt der Datei in einem skalierbaren Fenster an. Egal, ob Bild, Worddokument, PDF oder sogar Videos – um einen kurzen Blick in den Inhalt zu werfen oder die ganze Datei zu betrachten braucht man kein anderes Programm zu starten.

Als Werkzeug zur schnellen Vorschau der gängigsten Dateitypen also sehr nützlich.

Auch ganz nett – Wem ein Dock zu wenig ist, der kann jetzt aufstocken: DockFun!