Beatbox, Flash und super Samples – Incredibox

incredibox

Wer den Tag über nichts mehr vor hat, sollte sich mal die http://www.incredibox.fr/ anschauen. Definitv süchtig machend, also Achtung!

Der Beatbox-Künstler The Incredible Polo (Myspace-Link) gibt hier alles. Und wir haben die Möglichkeit, aus sieben animierten Sängerknaben, ähem, gestandenen Beatbox Artists, einen eigenen Song zu basteln. Man kann dabei aus verschiedenen “Instrumenten”, Percussions, Effekten, Chor und Stimmen wählen.

Noch viel geiler als damals die singenden Pferde. Schaut euch mal die Mimik dieser Typen an, einfach genial.

Über David Carradines blog wächst Gras und das ist nicht mal metaphorisch gemeint

Das ist jetzt gar nichts großes hier, und auch nur geschrieben, damit mal wieder was gesagt ist. David Carradine starb “Experten” zufolge an einem Unfall, verursacht durch ein autoerotischen Erstickungsspiel in einem Hotelzimmer in Bangkok….

Das ist schade. Finde ich. Und irgendwie blöd. Weil: Ich mochte die Charaktere, die er darstellte. Sei eis Kwai Chang Caine in den 90ern oder Bill bei Tarantino…

Heute wächst Gras über sein weblog http://www.david-carradine.com/blog/

Und das einzige, was mich veranlasste, hier mal die iPhone-Version von Wordpress auszuprobieren, ist einfach die Tatsache, dass wir zufällig dasselbe Wordpress-Theme benutzen, der tote David a.k.a John Arthur Carradine – und ich…


Auch doof, nicht?!


Aber das ist einfach im Moment alles, was ich zu sagen habe..


Ürigens, David Carradine unterhält eine Fanpage auf Facebook, das geht tot auch.

Wie der Jochen

Fabian Genthner: Wie der Jochen...

Fabian Genthner: whammo.de

Buchstaben tanzen war gestern…

…heute ist “Buchstabenhören” angesagt. Ein kleines Experiment:


Jeder ist musikalisch

Was man dazu braucht, ist lediglich eine kleine, kostenlose App für’s iPhone, genannt TonePad und ein bisschen Geduld. Ok, das Ding hat wenig mit Musik zu tun, aber darum geht’s hier auch gar nicht.

iPhone App TonePade

Was ich zeigen will, ist viel interessanter: Wird das Hören von Tönen mit einer visuellen Vorstellung verknüpft, fällt es leichter, Tonhöhen und -Abfolgen zu differenzieren.


Wie hört sich die musikalische Umsetzung einer Grafik an?

TonePad legt es ja schon nahe: Das quadratische Raster der Oberfläche verlockt, darauf zu malen. Ein Smiley oder Gesicht ist wahrscheinlich das erste, was man ausprobiert. Meist wird dabei musikalisch nicht viel sinnvolles entstehen. Aber die Idee lässt sich weiterentwickeln. Was mir dabei einfiel ist: Hier erzeugt ein Bild eine Klangfolge, lässt sich die Richtung aber vielleicht auch umkehren, so dass eine Klangfolge ein Bild oder eine visuelle Vorstellung erzeugt?

TonePad Smiley

Wie wäre es also, wenn man jemanden ein Bild auf der TonePad-Oberfläche zeichnen ließe, ohne dieses selbst zu sehen – und dann versuchte, allein über das Gehör herauszufinden, was da gezeichnet wurde?

Höchstwahrscheinlich wird das mit komplexeren Zeichnungen nicht funktionieren. Aber wie wäre es, wenn man zum Ausprobieren als Grundlage einfach mal das Alphabet nimmt?


Je genauer gezeichnet, desto leichter zu hören

TonePade Buchstaben zeichenTonePad Buchstaben hören

Überraschend, wie leicht es doch ist, nur über das Gehör herauszufinden, welcher Buchstabe gerade angezeigt wurde. Je genauer gezeichnet wurde, desto leichter ist es. Weniger gleichzeitig klingende Töne und exaktere “Linienführung” resultieren in einer leichteren Erkennbarkeit.  Sind die Buchstaben unregelmäßig gezeichtnet (wie im linken Bild), entsteht ein sehr holpriger Rhythmus und die verschiedenen, gleichzeitig erklingenden Töne mit unregelmäßiger Betonung wirken verwirrend. Steigt aber etwa eine Linie (wie rechts im “A”) ganz gleichmäßg an oder ab oder bleibt exakt auf einer Tonhöhe, ist es wirklich einfach zu hören, welcher Buchstabe gerade “gespielt” wird.

Am besten die Augen schließen und einfach zuhören – dann entsteht das Bild im Kopf ganz von allein.

Ein kleiner Tipp noch: Während man die Buchstaben zeichnet, den Lautsprecher stummschalten. Die Ungenauigkeiten, die man in der Entstehungsphase hört, wirken recht verwirrend und machen es schwieriger, den Buchstaben nachher richtig zu erkennen, weil man schon eine Art Erwartung oder “Vorbelastung” hat…

Mich würden eure Erfahrungen interessieren. Hat es geklappt? Und habt ihr musikalische Vorbildung, spielt ein Instrument, hört viel Musik oder seid völlige musikalische Laien? Erzählt doch mal kurz.

Viel Spaß beim Bilderhören… :-)

Unachtsames Update – alle Bilder verloren

Tja, man sollte aufpassen, wie man sein Wordpress updated und nie vergessen: BACKUP machen. Schon zu spät, leider habe ich alle Bilder verloren, die hier im Blog gespeichert waren. Egal, wat soll’s… Weiter gehts.

Dafür hab ich nen neuen Look bekommen. Ist doch auch was…

Nothing is original

Jim Jarmusch - Nothing is original

“Nothing is original. Steal from anywhere that resonates with inspiration or fuels your imagination. Devour old films, new films, music, books, paintings, photographs, poems, dreams, random conversations, architecture, bridges, street signs, trees, clouds, bodies of water, light and shadows. Select only things to steal from that speak directly to your soul. If you do this, your work (and theft) will be authentic. Authenticity is invaluable; originality is nonexistent. And don’t bother concealing your thievery—celebrate it if you feel like it. In any case, always remember what Jean-Luc Godard said: “It’s not where you take things from—it’s where you take them to.”

Jim Jarmusch (Jim Jarmusch’s Golden Rules)

Michael Jackson Tribute Flashmob Tübingen 24.07.2009

Beat it! auf der Neckarbrücke in Tübingen

Plötzlich kommt von irgendwo her Musik: Michael Jacksons “Beat it!” in voller Lautstärke. Aus der Masse der Passanten lösen sich einzelne Menschen, fomieren sich zu einer Gruppe und fangen an, eine Choreographie zu Jacksons Klassiker von 1983 zu tanzen. Zuerst wenige, dann werden es immer mehr. Verwunderte Passanten bleiben stehen, staunen. Die Gruppe der Tänzer wird immer größer, bis es irgendwann Hunderte zu sein scheinen. Dann geht die Musik aus und alle gehen ihrer Wege. Die seltsame Ansammlung löst ich ebenso schnell auf, wie sie sich gebildet hat. Als sei nichts geschehen. Und zurück bleiben verdutzte Zuschauer und ein paar, die wissen, was da los war. So geschehen in Stockholm und anderen Städten Anfang dieses Monats… (siehe youtube)

Etwas anders lief das in Tübingen ab. Man ist mit den Gepflogenheiten und dem Ablauf eines Flashmobs (trotz Wikipedia ;-) ) noch nicht so vertraut, wenngleich Flashmobs zur Zeit Hochkonjunktur haben (Wasserschlacht, Kissenschlacht, Caribbean-Freeze-Mob und andere Flashmobs). Deshalb war die Neckarbrücke schon lange bevor das Spektakel beginnen sollte gestopft voll mit Zuschauern. Auch formierte sich hier nichts spontan. Es sah noch nicht einmal so aus, als ob. Die Tänzer wurden eingeführt von einem Red-Bull Werbe-Auto, das vor ihnen her über die Neckarbrücke fuhr. Nichtsdestotrotz wurde die Gruppe immer größer und der Anblick war einiges wert. Es dürften wahrscheinlich weniger Passanten vor Ort gewesen sein als Zuschauer, die eigens gekommen waren, um den Flashmob zu sehen. Somit hielt sich auch der Überraschungsfaktor in Grenzen. Nicht den Tänzern, als vielmehr den vorab informierten Schaulustigen ist es auch anzulasten, dass die schnelle Auflösung des Mobs nicht so gut funktionierte… Alles in allem war der (ähem, “Flash”-) Mob aber eine tolle und sehenswerte Aktion.

Noch am selben Abend standen erste Bilder und Videos im Netz. Hier eine kleine Sammlung:

Bilder und Videos vom Michael Jackson Tribute Flashmob Tübingen

Videos

MJ Tribute Flashmob Video auf Youtube
Dasselbe aus einer anderen Perspektive
Und noch ein Video
Video von den Proben der Choreographie
Und sogar in den Fernsehnachrichten wurde Tübingen erwähnt

Bilder

Große Bilderstrecke MJ Dance Tribute Flashmob auf Flickr
(Danke @thinkerbox)

Tübinger Freeze Flashmob nur Guerilla-Werbung

Caribbean Freeze Flashmob Tübingen nur Werbung für Malibu-Rum

In meinem Kommentar zum letzen Beitrag vermutete ich es bereits: Der Flashmob auf dem Marktplatz Tübingen am 17.07. war nichts weiter als eine Guerilla-Marketing-Aktion von Malibu Rum. Toll… Ich will ja nicht “moralisch” erscheinen und habe an sich nichts gegen Guerillamarketing. Aber das kotzt mich an. Na gut, die Zeit für Flashmobs ist wohl eh vorbei, nachdem sogar meine Oma weiß, was das ist… Aber damit hat die Werbung auch den Flashmob getötet – Danke “Mike”, danke Malibu! Ich konnte Sportstudenten ohnehin noch nie leiden… ;-)

Text meines Kommentars:
“Flashmob in Tübingen Guerillawerbung von Malibu-Rum???

Mein Verdacht erhärtet sich zunehmend, dass es sich beim Caribbean-Freeze Flahmob auf dem Marktplatz um eine Guerillawerbetaktik von Malibu-Rum handelt. Initiator des Flashmobs scheint der Berliner Sportstudent Michael Bauer a.k.a. “Mike Barbados” zu sein, der über Twitter, auf seinem Blog, in Facebook, auf Youtube und natürlich mit realen Events dafür sorgt, dass “sich die Leute karibisch machen”. Gesponsort wird er dabei von Rum-Hersteller Malibu. Vielleicht wird auch gar nichts passieren. Vielleicht rennen lauter Typen in Malibu-Shirts rum, keine Ahnung. Wir werden sehen.

Flashmob-Aufruf, gepostet von Mike Barbados, hier:
http://www.flash-mob.de/viewtopic.php?f=8&t=1427
und hier:
http://flashmob.twoday.net/stories/5813890/
Mike Barbados auf Twitter:
http://twitter.com/mikebarbados
Malibu-Website mit Blog von Mike B.:
http://www.mach-dich-karibisch.de/blog/ueber-den-autor/
Und sein Facebook-Profil:
http://www.facebook.com/mikebarbados?
Ein Youtube-Video:
http://www.youtube.com/watch?v=Qh__N-pQ1Hg

…darf jeder selbst entscheiden, ob Flashmobs noch so geile Aktionen sind, wie sie es mal waren, wenn so ein Marketing-Ding dahinter steckt. Aber wer weiß, vielleicht täusche ich mich ja und alles wird ganz harmlos und nett. Grüße jedenfalls an Herrn Bauer.”

Vielen Dank an Heinrich Enrique für die Fotos (Originalbilder hier)

Flashmob am 17.07.09 in Tübingen, Marktplatz

Caribbean Freeze während der Rede von OB Palmer

Am 17.07.2009 um 17.00 Uhr wird Oberbürgermeister Palmer auf dem Marktplatz Tübingen den Fassanstich zum Stadtfest Tübingen machen und seine Rede halten. Während dieser Rede werden viele Menschen auf dem Marktplatz sein. Optimale Bedingungen für den Flashmob (Was ist denn ein Flashmob? Wikipedia).

Und so geht’s:

Treffpunkt 17.07.09, 17 Uhr
Marktplatz Tübingen, vor der Bühne im Publikum

- Möglichst Liegestuhl oder zumindest weißes Strandtuch mitbringen
- Weiße Strandbekleidung tragen. Auf jeden Fall aber weiße Klamotten!
- Afroperücke und/oder Sonnenbrille wäre super!

Zum obengenannten Zeitpunkt kommen alle Flashmobber (scheinbar) spontan auf dem Marktplatz zusammen und mischen sich unter das Publikum! Ihr müsst pünktlich erscheinen, damit es funktioniert! Tarnt eure Klamotten und die karibischen Utensilien vorher möglichst gut, damit es dann auf das Zeichen hin so spontan und überraschend aussieht wie möglich.

Mit Beginn der Rede von Boris Palmer macht ihr es euch dann gemütlich. Also Liegestühle aufstellen oder Strandtücher ausbreiten und drauflegen. Stellt euch einfach vor, ihr liegt in der Karibik am Strand. Setzt die Sonnenbrille auf, cremt euch mit Sonnencreme ein, lest ein Buch, genießt einen Cocktail, spielt Wasserball, Federball, sonnt euch, oder wasauchimmer…

Kurz darauf werdet ihr eine TRILLERPFEIFE hören. Das ist das SIGNAL für den Freeze! Jeder erstarrt dann in seiner Bewegung – ob beim Räkeln, Sonnencremen oder was auch immer. Nach 5 Minuten erklingt die Trillerpfeife nochmal – dann verschwinden alle wieder genauso schnell und heimlich, wie erschienen. Auch und gerade wenn der OB noch am reden ist…

Originalaufruf zu diesem Flashmob hier.

Twitter-Knigge: Twitter-Praktiken, die man vermeiden sollte

Praktiken, die immer wieder auf Twitter vorkommen, aber nicht unbedingt förderlich für die Zuneigung der eigenen Follower sind.

Original gefunden auf “marketing communications (marcom) professional” Jaculynn Petersons blog und hier (frei) übersetzt und angepasst. Nicht mit allen Punkten würde ich so ganz übereinstimmen, aber die meisten sind doch recht sinnvoll:

1. Man sollte Twitter nicht aus Faulheit als Google-Ersatz verwenden und Tweets dafür verwenden, Fragen zu stellen wie: “Um welche Zeit läuft nochmal der Tatort?”

2. Nicht ständig die Leute auffordern, doch bitte diesen Artikel auf digg, stumbleupon oder sonstwo zu verlinken. “Ich frag sonst ja nie, aber könntet Ihr diesen Artikel bitte diggen?”

3. Auch muss man sich nicht verpflichtet fühlen, die Anzahl der eigenen Follower öfter zu erwähnen. Besonders, wenn es erst 50 sind. Wer’s wissen will, weiß auch wo er die Information findet, nämlich auf der Profilseite. Oft liest man Dinge wie “Wow, heute habe ich die 50 voll gemacht, kommt Leute, kräftig followen!” Findet das irgendjemand sympathisch? Also ich würde da schon eher gleich unfollowen.

4. Die Aufforderung für einen ReTweet sollte nicht missbraucht werden. Es gibt sicher Fälle (wie etwa den Amber Alert, den Peterson nennt), aber meist ist es doch eher aufdringlich, nicht? “Please retweet: Meine ganz tolle neue Unterhose hier: www.twitpic… etc”

5. Ein Unfollow muss man doch nicht persönlich nehmen. Also nicht gleich weinen. Und erst recht nicht per tweet bekannt geben, wer genau da gerade ausgestiegen ist. “der @blödmann hat wohl keine Lust mehr auf meine wertvollen tweets, selber schuld”.

6.  Jemandem (zum Beispiel mit einem Unfollow) drohen, weil er nicht auf die ständigen @-replys oder direct messages antwortet, die an ihn geschickt werden ist ziemlich gemein.

7.  Folgt man nur Leuten, die exakt die eigenen Interessen und Meinungen vertreten, erweitert das den eigenen Horizont um ein zehnfaches. Nur bitte nichts neues Lernen und bitteschön: Wer eine andere Meinung hat als man selbst, der hat einfach unrecht!

8. Muss man wirklich seine Twitter Rankings tweeten? Es gibt zwar genug Tools, seinen Status in Top-Lists zu analysieren, welches Ranking hat man unter den aktivsten Twitterern, wer schreibt am öftesten, wer hat die meisten Follower, wer die effektivste Wirkung auf das Twitterversum, aber: WEN INTERESSIERTS?

9. Twitter als primäres Organ zur Ankündigung der eigenen Events und Produkte zu nutzen nennt Frau Peterson “faules Marketing” für die Leute mit Followern und “Dummes Marketing” für jene ohne Follower.
Ups, ich nutze Twitter als eingebundenen News-Feed auf villamusica.info – habe ich genug Follower, um schon faul zu sein, oder bin ich noch dumm?

10. Psst!!! Man muss nicht ankündigen, wem man selbst jetzt aufhört zu folgen, weil er nur noch Müll tweetet. Das mag ja tatsächlich der Fall sein, aber da dürfen die anderen doch selbst entscheiden, oder?

11. Nicht die Regeln tweeten, nach denen man andern folgt oder nicht, damit die auch gleich wissen, ob sie ein back-follow von einem erwarten dürfen oder ob es für sie überflüssig ist, Euch zu folgen.

12. Den 12. Punkt erlaube ich mir von Petersons 12. abzuwandeln und einen eigenen hinzufügen, der mir immer wieder am Herzen liegt:

Man tut sich selbst keinen Gefallen, wenn man 150 Twitterern folgt, die bei einer Suche bei search.twitter.com zufällig einmal das passende Keyword getweetet haben, in der Hoffnung, die würden einem dann alle ebenfalls folgen. Das tun sie vielleicht – aber will man wirklich das Gewzitscher von 100 Vögeln hören, die fragen wann jetzt der Tatort nochmal läuft oder Geschichten von ihren neuen Unterhosen erzählen?